17. September 2009

In letzter Zeit lief es ja nicht mehr so gut für Flat Eric. Früher war er ein gefragter Star. Wie eine Rakete zündete seine Karriere mit Werbespots für Levis. 1999 dann auch der Durchbruch als Musiker: FlatBeat ist Nummer 1 in den deutschen Single Charts und hält sich 11 Wochen in den Top Ten. In den Folgejahren Auftritte in der britischen Comedy-Serie “The Office”, die mit zwei Golden Globes ausgezeichnet wurde. Bald wurde es jedoch stiller um den Künstler. 2004 folgten noch einmal Auftritte in Werbeclips für das britische Magazin “Auto Trader”. Doch danach forderten der schnelle Ruhm und das eben so schnelle Leben seinen Tribut: Alkohol und Drogen brachten das aus für seine Karriere. Mittellos und von seinen früheren Weggefährten weitgehen verlassen und vergessen, fristet er nun sein Leben in einem heruntergekommenen Mietshaus in der Plagwitzer Klingenstraße. Ein trauriges Winken an die wenigen Passanten, das ist alles was ihm noch bleibt…
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03. September 2009

Das Leben in Plagwitz ist hart, besonders für das Prekariat. Und das muss man auch mal auf den Punkt bringen!
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21. August 2009
Wir haben mal wieder neue Webseiten von uns zu vermelden, die Ihren Launch oder Relaunch gerade hinter sich haben:
www.personal-fitnesstraining.net
Design von Antje Kunzmann, Redaktionssystem kommred von den Kommunikatisten, inkl. Gutscheintool und Newsletter
Kunde: Jan Fröhlich - Personal Trainer in Leipzig, Fit durch Personal Training
Sport frei!
www.clarusconsulting.com
Design von Antje Kunzmann, Redaktionssystem kommred in Englisch von den Kommunikatisten
Kunde: Clarus Consulting ® Limited in London
Very Nice!
www.seiffen.com
Design von Antje Kunzmann, Redaktionssystem kommred und Shopsystem xt:commerce
Kunde: Nestler-Seiffen.com OHG - Volkskunst aus dem Erzgebirge
Schöne Weihnachten und Frohe Ostern!
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17. August 2009
Unerwünscht, ressourcenverschwendend, aggressionsfördernd – Direktwerbung hat den Ruf, von vielen Verbrauchern als ungemein belästigend empfunden zu werden. Ein Vorurteil, anscheinend entstanden durch die missionarische Propaganda übereifriger Verbraucherzentralen.
Die Forschung in den Future Labs der Kommunikatisten brachte weit andere Ergebnisse ans Licht: Auch gut zwei Dekaden nach der Wiedervereingung sind noch weite Teile Ostdeutschlands werbetechnisch gesehen Wüste. Gierig saugen willige Konsumenten Werbebotschaften auf wie Kakteen den spärlichen Regen, jeder Gang zum Briefkasten ein prickelnder Ausflug in die Glitzerwelt der unerschöplichen Produktvielfalt unseres überlegenen Wirtschaftsmodells. Da die Verbraucherinformationen im TV leider immer schon nach wenigen Minuten aufgrund von Reglementierungen des Gesetzgebers unterbrochen werden, sind Printinformationen in den Briefkästen eine willkommene Ergänzung. Dass es dabei schon einmal zu Konkurrenzkampf kommen kann, beweist unser Foto. Denn viele haben begriffen: ein gut informierter Verbraucher hat einfach die Nase vor…

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14. August 2009
Sonntag // 16.08.2009 // 16.30 // 3sat
Hier noch ein Fernsehtipp, für alle, die diesen Sommer schon genug baden waren…
Zehn Jahre und kein bisschen leise: “Counterstrike” ist auch heute noch eines der beliebtesten Computerspiele im schnelllebigen Spielemarkt. Der Taktik-Shooter entstand damals nicht in industriellen Entwicklerlaboren, sondern als Freizeitprojekt von Spielern - für ein so erfolgreiches Spiel außergewöhnlich. Vor allem in der Politik, aber auch in Teilen der Gesellschaft wird “Counterstrike” wegen seines Gewaltgehalts kritisch diskutiert. Für Millionen von Spielern auf der ganzen Welt ist “Counterstrike” dagegen zur Standarddisziplin bei “eSport”-Wettbewerben geworden. Und “Counterstrike” ist entgegen mancher Vermutung keine reine Männerdomäne mehr.
Das 3sat-Magazin “neues” begleitet eine weibliche “Counterstrike”-Spielerin beim “Training” zu Hause und trifft sie und ihr Team bei einem Turnier. Außerdem blickt “neues” zurück auf die Entstehung des Spiels und stellt seine aktuelle gesellschaftliche Bedeutung vor.
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14. August 2009
Samstag // 15.8.2009 // 9.25 // 3sat
Kommt leider zu einer doofen Zeit, aber man kann es ja aufnehmen…
Ruedi Baur ist einer der gefragtesten Spezialisten für Leit- und Orientierungssysteme - kurz “Signaletik”. So hat er für das Centre Pompidou in Paris die neue Signaletik entwickelt und damit dem bekannten Kulturzentrum eine visuelle Identität verliehen. Seine bekannteste Arbeit in der Schweiz war das Leitsystem für die Schweizerische Landesausstellung Expo.02.
Der Porträtfilm von Samuel Ammann aus der Reihe “DESIGNsuisse” verfolgt ein weiteres einzigartiges Projekt Ruedi Baurs: ein “filmisches” Leitsystem für die Cinématèque Française in Paris, das ohne ein einziges Schild auskommt.
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09. Juli 2009
arte-Themenabend // Sonntag, 19.7. // ab 20.15
Schönheit, Mode und Liebe stehen im Mittelpunkt des Themenabends. Zu Beginn schildert Stanley Donen in seinem Musical “Ein süßer Fratz” den Aufstieg einer grauen Maus - witzig und glaubwürdig verkörpert von Audrey Hepburn - zum Covergirl einer erfolgreichen Modezeitschrift. Anschließend geben zwei Dokumentationen einen tiefen Einblick in die Welt der Werbung und der Marketingstrategie, mit der neue Schönheitsprodukte an den Mann beziehungsweise an die Frau gebracht werden sollen.
21.55 Uhr folgt Die Werbetrommel
Ob Antifaltencreme, Glanzshampoo oder Feuchtigkeit spendende Seife, ob für 30-Jährige, reife Frauen, Babys oder dynamische Aufsteiger - jede Marktneuheit hat ihre spezifische Zielgruppe und wird intensiv beworben. Es geht darum, das menschliche Bedürfnis nach Schönheit zu wecken, zu verstärken und zu befriedigen. Aber vor allem geht es darum, Menschen zum Kauf von Pflegeartikeln zu motivieren. Viele Marketingfirmen verstehen es meisterhaft, einer stetig wachsenden Anzahl von Leuten die Lust an immer häufigerem Konsum zu wecken. In einer Weltwirtschaft mit Überproduktion müssen ständig Kunden gefunden, überredet und gebunden werden. Mit Feuereifer arbeiten Marketingexperten an der Eroberung immer neuer Märkte. Wie gehen sie vor? Welches sind die Räderwerke dieser Maschinerie? Wie funktioniert sie? Was sagt sie über die heutige Welt aus?
Die Dokumentation zeigt die verworrene, aber sehr präsente Welt des Marketings in ihrer ganzen Vielfalt. Sie beleuchtet am Beispiel eines Shampoos, was zur Konzeption und Entwicklung eines Produkts führt und wie die tägliche Arbeit einer Marketingchefin aussieht. Die eifrige junge Frau ist für die Einführung des neuen Shampoos und dessen Werbekampagne verantwortlich. Die Kamera beobachtet sie im Auf und Ab ihres Alltags sowohl bei den ständigen Absprachen mit den “Satelliten” - Journalisten, Werbefachleuten, PR-Agenturen, Meinungsforschungsunternehmen - als auch mit den eigenen Mitarbeitern.
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09. Juli 2009

Und das war die Reaktion unserer Kundin auf das fertige Projekt:
“Es ist geschafft. Was für euch Tagesgeschäft ist, war für mich ein besonderer Prozess.
Jetzt ist die Homepage fertig und ich bin sehr zufrieden damit. Es passt auch alles prima zusammen: Homepage, Visitenkarten, Flyer, Briefbögen…und ich finde, es passt auch zu mir.
Deshalb herzlichen Dank für eure tollen Ideen, die gelungene Umsetzung und die angenehme Zusammenarbeit.”
Und wir freuen uns auch.
www.abece-team.de - Partner für Personal und Teamentwicklung
Leistungen: Training, Coaching, Supervision, Moderation, Teamentwicklung, Konfliktbewältigung, Change-Beratung, Betriebswirtschaft
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16. Juni 2009

Visualisierungen sind eine tolle Sache, wenn man abstrakten Sachverhalten eine visuell erfassbare Form geben möchte.
Allen, denen das Internet als solches relativ abstrakt erscheint, die aber eine deutliche Affinität zur Eisenbahn, Subkategorie U-Bahn, haben, hilft die Schweizer Agentur information architects zürich.
Soeben ist ihre vierte Web Trend Map erschienen. Für sie ermittelte die Agentur die ihrer Meinung nach 333 einflussreichsten Internet Domains und die 111 einflussreichsten Web-Persönlichkeiten und stellte sie grafisch als Tokioter U-Bahn-Netz dar. Twitter befindet sich also folgerichtig im Amüsierviertel Shibuya und ebenso zwingend gelangt man mit der Sharing Line von „Rapid Share“ über die Stationen „craigslist“ und „versiontracker“ zur „Pirate Bay“. Dort könnte man z.B. umsteigen, um mit der „Filter Line“ zu Perez Hilton zu gelangen, falls man mal wieder ein paar wirklich fundierte Informationen abgreifen möchte.
Etwas ernsthafter betrachtet steckt hinter der Karte die Idee, dass man eine domain nach der Höhe, Breite und Lage der ihr zugeordneten U-Bahn-Station beurteilen kann. Die Höhe beschreibt den Erfolg der jeweiligen domain in bezug auf traffic, Medienecho und Gewinn. Die Breite stellt ihre Stabilität als Unternehmen dar. Die Lage auf der Karte gibt an, ob es sich um eine etablierte Seite handelt, eine der großen Knotenpunkte im Netz oder ob die Seite eher den Vororten des Internets zuzuordnen ist.
So richtig daran delektieren kann sich wahrscheinlich nur die (vermutlich in unserem Umfeld) recht schmale Schnittmenge aus internetinteressierten Tokiokennern, aber auch ohne Tokioter Ortskenntnis sind manche Zuordnungen amüsant und überraschend.
Die Karte hängt angeblich bei Microsoft (die haben sie aber anscheinend noch nicht entschlüsseln können) und Apple hat sie bestellt. Die Kommunikatisten grübeln noch, ob sie ebenfalls diese Ausgabe tätigen oder lieber 10 Mal in der Telekom-Kantine Mittag essen gehen. Alle, denen diese Zaghaftigkeit fremd ist, können sie für 49 US-Dollar zzgl. Versand hier bestellen.
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11. Juni 2009
15. 06. // 23.25 // 3sat
Warum faszinieren gewisse Fotografien, die ästhetisch vielleicht unvollkommen sind, während andere Bilder langweilen, die mit höchstem künstlerischen Anspruch gemacht wurden? Ist Fotografie im Zeitalter der unbegrenzten Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung überhaupt noch glaubwürdig?
Der Dokumentarfilmer Michael Hegglin begleitet die Schweizer Fotografin Iren Stehli in Prag bei ihren Fotoarbeiten über eine Roma-Familie und schaut dem Werbefotografen Ferco Dregelyvari bei der Bildbearbeitung über die Schulter. Er fährt mit dem Walliser Uhrmacher und Hobbyfotografen Arnold Zwahlen ins Wallis, wo dieser im Zweiten Weltkrieg das private Leben seiner Kompanie festgehalten hatte. Und er lässt den Fotosammler Peter Herzog in Basel die Ergebnisse seiner Recherche kommentieren. Schritt für Schritt legt der Film dar, warum Engagement und persönliche Integrität in der Fotografie zu größerer Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit führen als noch so ausgeklügelte digitale Technik.
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