Archiv für die Kategorie ‘Wundervolle Welt der Werbung’

Der Fernsetipp: Design - Der Kugelschreiber Bic Cristal

Freitag, 25. Juni 2010

bic-crystal

4. Juli, Sonntag, 23.20 Uhr, arte

Die Reihe “Design” stellt eine Verbindung zwischen Design und der Zeit seiner Entstehung her und schildert anhand von typischen Industrieprodukten die Geschichte des Designs. Im Vordergrund stehen dabei Gegenstände, die ästhetische und technologische Neuerungen darstellten, ihre jeweilige Epoche widerspiegelten und gleichzeitig ihrer Zeit voraus waren.

Der Film stellt auf spielerische Art und Weise die Merkmale des Bic Cristal vor: seine besondere Form, die an einen gut gespitzten Bleistift erinnert, die transparente Ummantelung, durch die der Stand des Tintenvorrats jederzeit ersichtlich ist, sowie das System, über das die Tinte zugeführt wird.

Archivbilder zeigen die Anfänge der industriellen Massenproduktion. Der Bic Cristal-Kugelschreiber ist eines der ersten Wegwerfprodukte, die die Firma Bic dank einer gezielten Werbekampagne auf dem Markt durchsetzen konnte - Feuerzeuge und Rasierer sollten folgen.

Anhand der Entwicklung des Bic Cristal-Kugelschreibers zeigt der Film, wie dieses kleine Schreibgerät unseren Alltag beeinflusste, wie es ab 1965 den Füllfederhalter in Schulen ablöste, bei der Alphabetisierung in Afrika gute Dienste leistete und zum unentbehrlichen Instrument für die Unterzeichnung von Verträgen wurde.

Der Kugelschreiber hat aber auch bedeutende Künstler beeinflusst, die - wie Dubuffet - mit ihm Zeichnungen anfertigten oder ihn - wie Elisabetta Gonzo - als gestalterisches Element in Designobjekten verwendeten. In den letzten 50 Jahren ist dieser Kugelschreiber zum universellen Schreibgerät par excellence geworden.

ARTE stellt diesen Beitrag auch bis sieben Tage nach Ausstrahlung in einer “Streaming”-Fassung auf ARTE+7 bereit.

(Photo:Trounce/Wikimedia Commons)

Forgotten Heroes

Donnerstag, 17. September 2009

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In letzter Zeit lief es ja nicht mehr so gut für Flat Eric. Früher war er ein gefragter Star. Wie eine Rakete zündete seine Karriere mit Werbespots für Levis. 1999 dann auch der Durchbruch als Musiker:  FlatBeat ist Nummer 1 in den deutschen Single Charts und hält sich 11 Wochen in den Top Ten. In den Folgejahren Auftritte in der britischen Comedy-Serie “The Office”, die mit zwei Golden Globes ausgezeichnet wurde. Bald wurde es jedoch stiller um den Künstler. 2004 folgten noch einmal Auftritte in Werbeclips für das britische Magazin “Auto Trader”. Doch danach forderten der schnelle Ruhm und das eben so schnelle Leben seinen Tribut: Alkohol und Drogen brachten das aus für seine Karriere. Mittellos und von seinen früheren Weggefährten weitgehen verlassen und vergessen, fristet er nun sein Leben in einem heruntergekommenen Mietshaus in der Plagwitzer Klingenstraße. Ein trauriges Winken an die wenigen Passanten, das ist alles was ihm noch bleibt…

Direct Advertising Paradise (DAP)

Montag, 17. August 2009

Unerwünscht, ressourcenverschwendend, aggressionsfördernd – Direktwerbung hat den Ruf, von vielen Verbrauchern als ungemein belästigend empfunden zu werden. Ein Vorurteil, anscheinend entstanden durch die missionarische Propaganda übereifriger Verbraucherzentralen.

Die Forschung in den Future Labs der Kommunikatisten brachte weit andere Ergebnisse ans Licht: Auch gut zwei Dekaden nach der Wiedervereingung sind noch weite Teile Ostdeutschlands werbetechnisch gesehen Wüste. Gierig saugen willige Konsumenten Werbebotschaften auf wie Kakteen den spärlichen Regen, jeder Gang zum Briefkasten ein prickelnder Ausflug in die Glitzerwelt der unerschöplichen Produktvielfalt unseres überlegenen Wirtschaftsmodells. Da die Verbraucherinformationen im TV leider immer schon nach wenigen Minuten aufgrund von Reglementierungen des Gesetzgebers unterbrochen werden, sind Printinformationen in den Briefkästen eine willkommene Ergänzung.  Dass es dabei schon einmal zu Konkurrenzkampf kommen kann, beweist unser Foto. Denn viele haben begriffen: ein gut informierter Verbraucher hat einfach die Nase vor…

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Schön, schöner, am schönsten

Donnerstag, 09. Juli 2009

arte-Themenabend // Sonntag, 19.7. // ab 20.15

Schönheit, Mode und Liebe stehen im Mittelpunkt des Themenabends. Zu Beginn schildert Stanley Donen in seinem Musical “Ein süßer Fratz” den Aufstieg einer grauen Maus - witzig und glaubwürdig verkörpert von Audrey Hepburn - zum Covergirl einer erfolgreichen Modezeitschrift. Anschließend geben zwei Dokumentationen einen tiefen Einblick in die Welt der Werbung und der Marketingstrategie, mit der neue Schönheitsprodukte an den Mann beziehungsweise an die Frau gebracht werden sollen.

21.55 Uhr folgt Die Werbetrommel

Ob Antifaltencreme, Glanzshampoo oder Feuchtigkeit spendende Seife, ob für 30-Jährige, reife Frauen, Babys oder dynamische Aufsteiger - jede Marktneuheit hat ihre spezifische Zielgruppe und wird intensiv beworben. Es geht darum, das menschliche Bedürfnis nach Schönheit zu wecken, zu verstärken und zu befriedigen. Aber vor allem geht es darum, Menschen zum Kauf von Pflegeartikeln zu motivieren. Viele Marketingfirmen verstehen es meisterhaft, einer stetig wachsenden Anzahl von Leuten die Lust an immer häufigerem Konsum zu wecken. In einer Weltwirtschaft mit Überproduktion müssen ständig Kunden gefunden, überredet und gebunden werden. Mit Feuereifer arbeiten Marketingexperten an der Eroberung immer neuer Märkte. Wie gehen sie vor? Welches sind die Räderwerke dieser Maschinerie? Wie funktioniert sie? Was sagt sie über die heutige Welt aus?
Die Dokumentation zeigt die verworrene, aber sehr präsente Welt des Marketings in ihrer ganzen Vielfalt. Sie beleuchtet am Beispiel eines Shampoos, was zur Konzeption und Entwicklung eines Produkts führt und wie die tägliche Arbeit einer Marketingchefin aussieht. Die eifrige junge Frau ist für die Einführung des neuen Shampoos und dessen Werbekampagne verantwortlich. Die Kamera beobachtet sie im Auf und Ab ihres Alltags sowohl bei den ständigen Absprachen mit den “Satelliten” - Journalisten, Werbefachleuten, PR-Agenturen, Meinungsforschungsunternehmen - als auch mit den eigenen Mitarbeitern.


Plagwitz Real Estate

Dienstag, 12. Mai 2009

mobieltelefon1

Immobilienvermarktung wie bei Muttern: nicht ganz rechtschreibsichere Immobilien-Anpreisung in Leipzig Plagwitz.

Stink different

Donnerstag, 07. Mai 2009

axe2

Sollten sich Global Player wie Unilever überlegen: Kann mein schöner Produktname eventuell in der Sprache der Eingeborenen verhunzt werden?
Leipzig Connewitz, Wiedebachplatz

Let´s dance

Montag, 04. Mai 2009

disco

Was vom Friseur Discounter übrig bleibt…
Leipzig Plagwitz, Zschochersche Straße.