Archiv für die Kategorie ‘universum’

Der Fernsetipp: Design - Der Kugelschreiber Bic Cristal

Freitag, 25. Juni 2010

bic-crystal

4. Juli, Sonntag, 23.20 Uhr, arte

Die Reihe “Design” stellt eine Verbindung zwischen Design und der Zeit seiner Entstehung her und schildert anhand von typischen Industrieprodukten die Geschichte des Designs. Im Vordergrund stehen dabei Gegenstände, die ästhetische und technologische Neuerungen darstellten, ihre jeweilige Epoche widerspiegelten und gleichzeitig ihrer Zeit voraus waren.

Der Film stellt auf spielerische Art und Weise die Merkmale des Bic Cristal vor: seine besondere Form, die an einen gut gespitzten Bleistift erinnert, die transparente Ummantelung, durch die der Stand des Tintenvorrats jederzeit ersichtlich ist, sowie das System, über das die Tinte zugeführt wird.

Archivbilder zeigen die Anfänge der industriellen Massenproduktion. Der Bic Cristal-Kugelschreiber ist eines der ersten Wegwerfprodukte, die die Firma Bic dank einer gezielten Werbekampagne auf dem Markt durchsetzen konnte - Feuerzeuge und Rasierer sollten folgen.

Anhand der Entwicklung des Bic Cristal-Kugelschreibers zeigt der Film, wie dieses kleine Schreibgerät unseren Alltag beeinflusste, wie es ab 1965 den Füllfederhalter in Schulen ablöste, bei der Alphabetisierung in Afrika gute Dienste leistete und zum unentbehrlichen Instrument für die Unterzeichnung von Verträgen wurde.

Der Kugelschreiber hat aber auch bedeutende Künstler beeinflusst, die - wie Dubuffet - mit ihm Zeichnungen anfertigten oder ihn - wie Elisabetta Gonzo - als gestalterisches Element in Designobjekten verwendeten. In den letzten 50 Jahren ist dieser Kugelschreiber zum universellen Schreibgerät par excellence geworden.

ARTE stellt diesen Beitrag auch bis sieben Tage nach Ausstrahlung in einer “Streaming”-Fassung auf ARTE+7 bereit.

(Photo:Trounce/Wikimedia Commons)

Fernsehtipp: neues spezial: Surfen im Eis - Grönlands digitaler Aufbruch

Dienstag, 09. Februar 2010

Sonntag, 14.02.2010, 16.30, 3sat

Grönland rüstet für die digitale Hochgeschwindigkeitskommunikation: Bis Ende 2007 wurde jeder Ort der Insel mit mehr als 70 Einwohnern mit Handy-Empfang ausgestattet und an DSL-Leitungen angebunden - insgesamt 46 Städte und Dörfer. Wegen der extremen Witterungsbedingungen ist der Handy-Empfang für die Einwohner der Insel oft überlebenswichtig. Doch Kabel können im ewigen Eis schlicht nicht verlegt werden. Deshalb setzte man lange Zeit auf Satellitenübertragung und Richtfunkanlagen. Ganz neue Hoffnungen werden in die Installation eines Internet-Unterseekabels gesetzt, das Grönland mit Nordamerika und dem europäischen Festland dauerhaft verbinden soll. Damit will Tele Grönland die Insel auf die nächste Stufe der Kommunikationstechnik heben. Das Kabel soll die teilweise immer noch anfälligen Satelliten- und Richtfunkverbindung ergänzen und eine High-Speed-Internetverbindung für alle Grönländer ermöglichen.
Die “neues spezial”-Dokumentation “Surfen im Eis - Grönlands digitaler Aufbruch” zeigt, wie sich Grönland in nahezu beispielloser Geschwindigkeit ins moderne Kommunikationszeitalter katapultiert. Das hat auch Auswirkungen auf das soziale Leben der Inuit, der grönländischen Ureinwohner.

neues … aus der digitalen Welt

Freitag, 14. August 2009

Sonntag // 16.08.2009 // 16.30 // 3sat

Hier noch ein Fernsehtipp, für alle, die diesen Sommer schon genug baden waren…

Zehn Jahre und kein bisschen leise: “Counterstrike” ist auch heute noch eines der beliebtesten Computerspiele im schnelllebigen Spielemarkt. Der Taktik-Shooter entstand damals nicht in industriellen Entwicklerlaboren, sondern als Freizeitprojekt von Spielern - für ein so erfolgreiches Spiel außergewöhnlich. Vor allem in der Politik, aber auch in Teilen der Gesellschaft wird “Counterstrike” wegen seines Gewaltgehalts kritisch diskutiert. Für Millionen von Spielern auf der ganzen Welt ist “Counterstrike” dagegen zur Standarddisziplin bei “eSport”-Wettbewerben geworden. Und “Counterstrike” ist entgegen mancher Vermutung keine reine Männerdomäne mehr.
Das 3sat-Magazin “neues” begleitet eine weibliche “Counterstrike”-Spielerin beim “Training” zu Hause und trifft sie und ihr Team bei einem Turnier. Außerdem blickt “neues” zurück auf die Entstehung des Spiels und stellt seine aktuelle gesellschaftliche Bedeutung vor.

DESIGNsuisse: Ruedi Baur

Freitag, 14. August 2009

Samstag // 15.8.2009 // 9.25 // 3sat

Kommt leider zu einer doofen Zeit, aber man kann es ja aufnehmen…
Ruedi Baur ist einer der gefragtesten Spezialisten für Leit- und Orientierungssysteme - kurz “Signaletik”. So hat er für das Centre Pompidou in Paris die neue Signaletik entwickelt und damit dem bekannten Kulturzentrum eine visuelle Identität verliehen. Seine bekannteste Arbeit in der Schweiz war das Leitsystem für die Schweizerische Landesausstellung Expo.02.
Der Porträtfilm von Samuel Ammann aus der Reihe “DESIGNsuisse” verfolgt ein weiteres einzigartiges Projekt Ruedi Baurs: ein “filmisches” Leitsystem für die Cinématèque Française in Paris, das ohne ein einziges Schild auskommt.

Please stand clear of the doors

Dienstag, 16. Juni 2009

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Visualisierungen sind eine tolle Sache, wenn man abstrakten Sachverhalten eine visuell erfassbare Form geben möchte.

Allen, denen das Internet als solches relativ abstrakt erscheint, die aber eine deutliche Affinität zur Eisenbahn, Subkategorie U-Bahn, haben, hilft die Schweizer Agentur information architects zürich.

Soeben ist ihre vierte Web Trend Map erschienen. Für sie ermittelte die Agentur die ihrer Meinung nach 333 einflussreichsten Internet Domains und die 111 einflussreichsten Web-Persönlichkeiten und stellte sie grafisch als Tokioter U-Bahn-Netz dar. Twitter befindet sich also folgerichtig im Amüsierviertel Shibuya und ebenso zwingend gelangt man mit der Sharing Line von „Rapid Share“ über die Stationen „craigslist“ und „versiontracker“ zur „Pirate Bay“. Dort könnte man z.B. umsteigen, um mit der „Filter Line“ zu Perez Hilton zu gelangen, falls man mal wieder ein paar wirklich fundierte Informationen abgreifen möchte.

Etwas ernsthafter betrachtet steckt hinter der Karte die Idee, dass man eine domain nach der Höhe, Breite und Lage der ihr zugeordneten U-Bahn-Station beurteilen kann. Die Höhe beschreibt den Erfolg der jeweiligen domain in bezug auf traffic, Medienecho und Gewinn. Die Breite stellt ihre Stabilität als Unternehmen dar. Die Lage auf der Karte gibt an, ob es sich um eine etablierte Seite handelt, eine der großen Knotenpunkte im Netz oder ob die Seite eher den Vororten des Internets zuzuordnen ist.

So richtig daran delektieren kann sich wahrscheinlich nur die (vermutlich in unserem Umfeld) recht schmale Schnittmenge aus internetinteressierten Tokiokennern, aber auch ohne Tokioter Ortskenntnis sind manche Zuordnungen amüsant und überraschend.

Die Karte hängt angeblich bei Microsoft (die haben sie aber anscheinend noch nicht entschlüsseln können) und Apple hat sie bestellt. Die Kommunikatisten grübeln noch, ob sie ebenfalls diese Ausgabe tätigen oder lieber 10 Mal in der Telekom-Kantine Mittag essen gehen. Alle, denen diese Zaghaftigkeit fremd ist, können sie für 49 US-Dollar zzgl. Versand hier bestellen.

International Towel Day

Dienstag, 26. Mai 2009

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…war natürlich schon gestern. Wir haben ihn vergessen, Schande über uns! Die Vogonen mögen uns mit ihrer Dichtkunst foltern und der gefräßige Plapperkäfer uns direkt ins Gesicht starren.  Aber: Don´t Panic! Voriges Jahr haben wir daran gedacht (hier das denkwürdige Mittagessen im Telekom-Tagunshotel Plagwitz).

Trivia: Der Towel Day ist ein halboffizieller Gedenktag für  den britischen Autoren Douglas Adams (Per Anhalter durch die Galaxis), der 2001 leider viel zu früh verstarb.

Twitter, wie es wirklich ist

Mittwoch, 20. Mai 2009

Twitter erfährt gerade einen ziemlichen Hype. Seit auch dem Letzten klar ist, dass Google Twitter Feeds mag, wird auch in Unternehmen und beim Klempner um die Ecke fleißig getwittert. Wir bewegen uns da natürlich eher auf der Meta-Ebene. Im Folgenden eine kleine Zusammenstellung von Nitrozac & Snaggy Cartoons (joyoftech.com) die wichtige Punkte behandelt:

The Long Haul

Donnerstag, 14. Mai 2009

The Long Haul

Studios Dumais (der Torontoer Fotograf Sylvain Dumais) mit einem Stop-Motion-Kurzfilm zum Thema Partnerschaft. Sehr schön und ergreifend… Für weniger emotional veranlagte Menschen - für den Clip wurden benötigt:

- 3 Fotokameras
- 2000 qm Studio
- 11 Obama Fans
- 2 Produzenten mit Peitschen
- 450 kg Requisiten
- 1 Runde Kamerawagen Schienen
- 15 Stunden Make-UP
- 1 ansteckbare Feile
- 2 Schauspieler, die 22 Stunden still stehen müssen
- 1 erwachsene Frau in einem Kinder-Drachenkostüm
- 1 72 Stunden Arbeitstag
- 1 Bapapa Lied

Achtung! Nur für Romantiker und Monogamisten geeignet, alle anderen schauen es auf eigene Gefahr.

Getty Images mahnt Nutzer von Homepage-Templates ab

Freitag, 03. April 2009

Dass man im Web mit juristischem Unbill rechnen muss, auch wenn man nach bestem Gewissen handelt, haben einige Kunden des Webhosters Strato erfahren müssen. Sie erhielten eine Abmahnung der Bildagentur Getty Images, in der für die angeblich unberechtigte Verwendung eines Fotos rund 1500 Euro Nachlizenzierungsgebühr verlangt werden. Dabei haben sich die Kunden lediglich eine Website mit dem Homepage-Baukasten LivePages des Berliner Hosters zusammengeklickt. In einigen Templates befanden sich aber Bilder, für die Getty nun die Verbreitungsrechte reklamiert.

Weitere Infos unter: www.heise.de