Das winmail.dat Desaster am Mac lösen

29. März 2012

nimm_das

Viele Windows User nutzen das Office-Programm Outlook und versenden damit Ihre E-Mails. Ein Großteil von Ihnen weiß nicht, das es für den Versand von E-Mails dabei unterschiedliche Formate gibt (formatierte Mail im MS Outlook Rich Text Format, reiner Text und HTML-Mail). Beim MS-Outlook Rich Text Format handelt es sich eigentlich um das Transport Neutral Encapsulation Format, kurz TNEF – es kann nur mit Outlook gelesen werden. Nutzt man ein anderes Mail-Programm, erscheinen eventuelle Anlagen als „winmail.dat“. Bekommt man wichtige Mails, z.B. mit Fotos, die superdringend gebraucht werden, so greift eine Gesetzmäßigkeit, die besagt, dass unvermeidlich das TNEF-Format gewählt wurde und man eine nicht zu öffnende Winmail-Dat-Datei erhält.

Was also tun, wenn man selbst kein Outlook verwendet?

  • Man kann versuchen, den Absender zu überzeugen, eine sinnvolle Einstellung bei Outlook zu wählen und die E-Mail noch einmal zu schicken. Keine gute Idee, da man erstens erklären muss, wie man die entsprechenden Einstellungen vornehmen müsste und zweitens die Argumentation spätestens beim Satz „Aber alle anderen können es lesen!“ ins Leere läuft.

Man findet sich mit dem Unvermeidlichen ab. Um die angehängte Datei dennoch entschlüsseln zu können, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Man nutzt eine Möglichkeit, die Dateien online zu konvertieren. Das geht z.B. unter der Adresse http://www.winmaildat.com. Kleiner Wermutstropfen: Das funktioniert nur bis zu einer maximalen Upload-Grösse von 5 MB.
  • Man installiert ein kleines Programm, den winmal.dat Opener für den Mac: „TNEF´s Enough“ Downloaden kann man es z.B. auf joshjacob.com. Für die Nostalgiker und Menschen mit Investitionsstau gibt es dieses löblicherweise auch noch für Mac OS 10.4.x und Power PC. Nach Installation und Starten des Programms kann man dann einfach den Anhang auf das Programm-Icon ziehen. Die Datei wird entschlüsselt und man kann sie im vom Sender ursprünglich gewählten Format exportieren. Funktioniert super!

Foto: berchtesgaden@fotolia.com

Home, sweet home

29. März 2012

kaden-immobiliende

Kaden Immobilien ist als inhabergeführtes Unternehmen seit 1996 in Leipzig aktiv. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt bei der Vermittlung exklusiver Immobilien in Leipzig, bei der Denkmalsanierung und der Restaurierung historischer Gebäude. Die Kommunikatisten übernahmen im Auftrag der Netzideen GmbH die Relaunch der Seite (Screendesign, Umsetzung, CMS, Anbindung an Immobilienscout24.de).

www.kaden-immobilien.de

Quatsch am Montag

05. März 2012

keine_beine

Wir hatten ja schon öfter etwas, hmm, naja, Street-Art im Blog. Hier ausnahmsweise etwas ohne Bezug zu Plagwitz. Ein knuddliger Geselle von gestern Nachmittag an der Wand von KIK, Weimar-West. “Keine Beine- aber hey, ich bin drei Meter groß!”

Foto: Eva Kell

Anti-Acta Demo in Leipzig

13. Februar 2012

Am Samstag demonstrierten auch in Leipzig ca. 3.000 bis 4.000 Menschen trotz klirrender Kälte gegen die Unterzeichnung des auf Initiative der USA und Japans zustande gekommenen „Anti-Counterfeiting Trade Agreement“ (Acta) durch Deutschland. Hauptkritikpunkt ist das antidemokratische Aushandeln des Abkommens, nationale Parlamente wurden nicht beteiligt. Problematisch erscheint auch, dass Diensteanbieter für Urheberrechtsverstöße ihrer Kunden haften sollen. Um sich nicht selbst strafbar zu machen, müssten sie die Angebote ihrer Kunden zensieren. Was dabei ein Urheberrechtsverstoß ist, würde also nicht durch Gerichte oder andere demokratische Institutionen geklärt werden, sondern würde von wirtschaftlichen Akteuren oder rein von der Exekutive festgelegt.

Von Lobbygruppen und Politikern wird dabei gern gebetsmühlenartig der Spruch „Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein“ bemüht. Ignoriert wird dabei die Tatsache, das Urheberechtsverletzungen z.B. in der USA, bereits mit unverhältnismäßiger Härte verfolgt werden. So wurde z.B. eine alleinerziehende Mutter (Jammie Thomas-Rasset) von vier Kindern für den illegalen download von 24! Titeln zu einer Geldstrafe von1,9 Millionen Dollar verurteilt. Auch unser geliebter Kim „dotcom“ Schmitz (der Betreiber der Filesharing-Plattform megaupload.com), dem ebenfalls Verstöße gegen das Urheberrecht unterstellt werden, konnte von der neuseeländischen Polizei auf der Basis bestehender Gesetze festgenommen werden.

Reduziert man das ganze auf den wirtschaftlichen Aspekt, so könnte man meinen, eine Lobbygruppe (in diesem Fall die in ihrer jetzigen Form sterbende Musik- und Filmindustrie) versucht, mit allen Mittel ihre Interessen durchzusetzen, ihre Profite zu sichern, ohne sich selbst neuen Gegebenheiten und Distributionsmodellen anzupassen zu müssen. Es erstaunt dabei natürlich etwas, dass die Internetindustrie – ebenfalls ein Industriezweig mit hunderttausenden Beschäftigten und Milliarden Umsätzen, dem nichts gleichwertiges entgegenzusetzen hat.

Warum vertreten nun so viele Politiker so bereitwillig die Sache der Rechteverwerter?

Zum einen spielt sicher eine gewisse kognitive Hürde eine Rolle, einfacher formuliert wissen viele nicht, wovon sie reden (erinnert sei nur an den unglaublichen Gastbeitrag von Ansgar Heveling – CDU –im Handelsblatt) Das wäre sozusagen die wohlwollende Vermutung.

Realistischer erscheint allerdings der Glaube, dass sie genau wissen wovon sie reden. Unter dem Mantel, Urheberechtsverletzungen bekämpfen zu wollen, geht es in Wirklichkeit um Kontrolle und Zensur eines Mediums, dass sich in ihren Augen in erschreckender Weise dem Zugriff staatlicher Institutionen entzieht. Die angeblich massenhafte Verbreitung von Kinderpornografie über das Internet ist dabei ein genauso griffiges Vehikel wie die angeblichen Milliardenverluste der Musikindustrie durch illegale downloads. Beides leicht fassliche Argumente für die eher wenig interessierte Durchschnittsbevölkerung, warum mehr Kontrolle dringend geboten ist. Steter Tropfen höhlt den Stein und wenn man nur oft genug den Spruch vom Internet als rechtsfreien Raum (in Wirklichkeit eines der stärksten reglementierten gesellschaftlichen Bereich in Deutschland – man betrachte nur die hochkomplizierten Regelungen zu AGB und Impressum im Online-Handel) wiederholt, glauben es am Ende alle. Zensur und staatliche Kontrolle des Internets in China, Syrien oder dem Iran ist natürlich verabscheuungswürdig, die massenhafte Speicherung von IP-Adressen für den Fall, dass eventuell irgendjemand vielleicht ein Urheberechtsverletzung durch einen illegalen download begeht, etwas völlig anderes.

Fotos: Eva Kell

Hier der Texte des Acta-Abkommens
http://register.consilium.europa.eu/pdf/de/11/st12/st12196.de11.pdf

Hier ein im Internet kursierender Anhang, dessen Echtheit aber nicht geprüft ist (offiziell hat das Abkommen keine Anhänge)
http://www.scribd.com/vasistas_blog/d/80661730-A15212-Annex1

Teeth Like God’s Shoeshine

24. Januar 2012

kommunikatisten-kfo-pudell

Schon seit 1998 gibt es die kieferorthopädische Praxis Dr. Angela Pudell-Barthel in Leipzig-Connewitz. Das Leistungsspektrum umfasst Korrekturen von Zahn- und Kieferfehlstellungen bei Menschen aller Altersgruppen. Hauptaugenmerk wird bei der Behandlung auf eine ganzkörperliche Betrachtungsweise unter Einbeziehung des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates gelegt.

Nachdem vor einiger Zeit eine Neugestaltung der Praxis erfolgte, stand nun der Relaunch der Webseite auf der Tagesordnung. Nach unserer Meinung ein guter Zeitpunkt, das gesamte Erscheinungsbild der Praxis zu überarbeiten und neu zu gestalten. So entwickelten die Kommunikatisten das gesamte CD neu, zusätzlich zur Webseite entstanden weiterhin Logo und Geschäftsausstattung.

www.kieferorthopädie-pudell.de

(CD, Webseite, Visitenkarte, Briefbögen, Praxisschild)

Neue Websites: Gesundheitsmanagement

06. Oktober 2011

wwwgesundheitsmanagement

Die IfG Gmbh aus Sulzbach-Rosenberg existiert seit 1990. Sie berät Unternehmen und Organisationen zu allen Bereichen des Themas „Arbeit und Gesundheit“. Aspekte dabei sind z.B. die betriebliche Gesundheitsbildung aber auch Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin, die betriebliche und überbetriebliche Gesundheitskommunikation. Ziel der Tätigkeit ist die Erhöhung der Sicherheitsstandards im Unternehmen sowie der Gesundheit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter.

Die Webseite dient zum einen als Infoseite, auf der über das Unternehmen und seine Angebote informiert wird. Über den Seminarkalender wird eine aktuelle Veranstaltungsübersicht angeboten, im Pressebereich werden Presseinformationen und Text- und Bilddownloads zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus können aber über einen Shop auch Produkte wie Software oder Publikationen erworben werden.

Die Kommunikatisten realisierten den Relaunch der Seite inkl. Screendesign und Programmierung. Alle Bereiche der Seite können über das Redaktionssystem Typo 3 gepflegt werden.

www.gesundheitsmanagement.com

Call On Me, Call On Me!

22. September 2011

img_02381

„That calls for a Carlsberg. Der neue Slogan von Carlsberg soll vor allem Menschen ansprechen, die gerne rausgehen und Neues entdecken wollen. Sie darin bestärken, ihren eigenen Weg zu gehen und dabei ihre Träume und Ziele zu verfolgen“*

Auch Carlsberg geht seinen eigenen Weg und kommt damit seinem Anspruch „Innovativ und dynamisch“ zu sein, schon ziemlich nahe. Und auch wir entdeckten beim Rausgehen (Okay, wir waren eigentlich nur Bier holen) Neues. So verblüffte das Unternehmen die Fachwelt vor kurzem mit einem völlig neuartigen Labelkonzept. Hauptaugenmerk wird hierbei auf gute Lesbarkeit des Etiketts während des Trinkvorgangs gelegt. Mitglieder der Peergroup fällt es dadurch leichter, die Marke zu identifizieren - die Wahl der den Gruppenstandards entsprechenden Biermarke wird erleichtert. Die Identifizierung der Flaschen am POS ist ja durch die starken Markenwerte wie Farbigkeit und Schriftzug ohnehin gegeben, die Lesbarkeit des Etiketts im Gebinde kann deshalb vernachlässigt werden. Ein überzeugendes Konzept, das leider nur Produzenten von Kippgetränken vorbehalten bleibt. Campari und Co müssen wohl leider dem langweiligen, ausgetretenen Pfad traditioneller Etikettierung weiterhin treu bleiben.

*Zitat siehe www.carlsberg.de, wir waren lediglich so frei, ein paar fehlende Kommas zu spendieren.

Neue Websites: Umweltbibliothek

21. September 2011

umweltbibliothek-leipzig

Die Leipziger Umweltbibliothek informiert schon seit 1988 über das, damals staatlicherseits noch tabuisierte, Thema Umweltschutz. Heute ist sie zu einer der größten öffentlichen Umweltbibliotheken Deutschlands geworden.
Wichtig für das Auftreten der Bibliothek im Internet ist vor allem eine leicht selbst zu pflegende Webseite, welche die äußerst umfangreichen Inhalte klar strukturiert vermittelt. Die Kommunikatisten übernahmen den Relaunch der Homepage inkl. Gestaltung und Umsetzung. Als Radaktionssystem der Seite wird Contao eingesetzt.

www.umweltbibliothek-leipzig.de

The Sound of Silence II

14. September 2011

timbre-project2

In der Musik steht das Timbre (die Klangfarbe) für einen Parameter des einzelnen Tons, das durch sein Schallspektrum bestimmt wird. Im Timbre-Projekt des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig geht es eher um sogenannte Megasites, komplex und großflächig kontaminierte ehemalige Industrieflächen, über die sich schon vor langer Zeit die große Stille senkte. TIMBRE steht dabei für (Tailored Improvement of Brownfield Regeneration in Europe = Maßgeschneiderte Lösungen für die Revitalisierung komplex kontaminierter Flächen in Europa).

Die Sanierung solcher Flächen ist ein wichtiges Mittel zur nachhaltigen Landnutzung, gerade im dicht besiedelten europäischen Raum. Oft erscheinen die erforderlichen Maßnahmen aber zu teuer, mit einer schlechten Ökobilanz verbunden oder es fehlt die gesellschaftliche Akzeptanz. Hier setzt das Projekt an: Unter Koordination des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung - UFZ werden 15 Partner aus neun europäischen Ländern auf diese Implementationsprobleme und Revitalisierungsziele zugeschnittene Lösungen entwickeln. Die EU übernimmt dabei die Förderung des Projektes bis Juni 2014.

Die Kommunikatisten übernahmen die Realisierung der Webseite des Projektes. Sie soll zum einen das Projekt nach außen darstellen, als auch intern den Austausch unter den beteiligten Mitarbeitern des Projektes fördern. Zu den technischen Features der Seite gehören ein Redaktionssystem, Mehrsprachigkeit (Englisch, Deutsch, Rumänisch) sowie einen Newsletter/RSS-Feed.

www.timbre-project.eu

Totally fucked up

18. Juli 2011

marlboro-fuck1